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Überblick
Die Gärtnerei Wildwuchs gibt es seit 2004. Sie ist eine offene Gärtnerei, die dazu einlädt, mitzumachen und seine grüne Seele zu entwickeln. Dabei wirtschaften wir alle auf der selben Fläche, nicht in Parzellen und kommen aus eigener Motivation. Niemand wird zu etwas verpflichtet. Aber alle haben die Chance, sich verantwortlich zu fühlen.
Bei uns wächst alles an Gemüse und alle können sich daran bedienen, ohne dass dies mit Arbeit verrechnet wird. Das Gemüse ist aber nicht der eigentliche Ertrag, sondern die Bildungsfunktion – landwirtschaftliches Er-leben im städtischen Empfinden wieder zu verankern.

Rückblick
Wir hatten die ersten acht Jahre eine ehemalige Gärtnerei pachten können, mit 1000 m² Folientunnel und 5000m² Freilandgelände. Die Bodenfruchtbarkeit entwickelte sich phänomenal, wir legten Hecken und Obstreihen an im monoton gärtnerisch genutzten Handschuhsheimer Feld Heidelbergs.
Dann wurde uns aus Eigenbedarf gekündigt und wir standen vor dem Problem, hier eine Alternativfläche zu bekommen. Die vergangenen drei Jahre bewirtschafteten wir erst ein, dann zwei, jetzt drei Obstwiesenstreifen, in denen wir kleine Beete zwischen den Bäumen und Sträuchern integrierten. Auch einen kleinen Folientunnel haben wir uns aufgebaut. Leider haben wir es nicht geschafft, nebenan Ackerflächen hinzuzubekommen, um wieder über mehr Anbaufläche zu verfügen.
Wir mussten hier aber auch herbe Rückschläge hinnehmen. In einer Nacht wurde unser Aufenthalts- und Küchenwagen mitsamt den Konserven des Jahres, Aufzeichnungen und Erfahrungen sowie vielen Geräten abgefackelt sowie die Folie des Tunnels zerschlitzt. Noch zweimal darauf wurden Folientunnel sowie Gartenschläuche, Räder von Schubkarren, Anhängern u.v.m. zerstört.
Diese neuen Grundstücke sind schön, da sie über einen gewachsenen Baumbestand verfügen und genügend Wiesenflächen noch zum verweilen einladen. Wir wollen diese Flächen auf jeden Fall behalten.

Neues
Nun haben wir die Chance, wieder eine alte Gärtnerei zu pachten. Sie liegt unweit der Alten und somit deutlich näher an der Stadt. Sie hat die Infrastruktur, die uns “draußen” gefehlt hat: wieder gut 1000m² unter Glas, Strom, Wasser auch im Winter, einen Gemüsekeller, bessere Anzuchtmöglichkeiten…

Allerdings müssen wir uns völlig neu einrichten. Dazu freuen wir uns über Spenden!

Einige Geräte wollen die Verpächter abgelöst sehen, andere wollen wir neu aufbauen. Wir werden im Laufe des Jahres neue Spendentöpfe hier eröffnen, vorweg hier die dringlichsten.